
Warum Erinnerungsarbeit
so wichtig ist?
In Deutschland sind etwa 1,8 Millionen Menschen von einer Demenzerkrankung betroffen (Stand: 2024).
Die meisten Demenzerkrankten sind 85 Jahre und älter. Da die Anzahl älterer Menschen in den nächsten Jahren weiter steigen wird, geht man davon aus, dass die Zahl der Demenzkranken in Deutschland bis 2050 auf 2,4 bis 2,8 Millionen anwachsen könnte – sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.
(Quelle: Deutsche Alzheimer Gesellschaft)
Demenzerkrankte Personen erhalten zumeist Unterstützung bei grundlegenden Pflegebedürfnissen. Viele Betroffene haben jedoch Schwierigkeiten, über ihre Situation, ihr Leben, ihre Vorlieben oder ihre Familie zu sprechen. Ursachen können Wortfindungsschwierigkeiten, Gedächtnisprobleme oder andere Demenz-Symptome sein.
Dadurch können sie oft nicht erklären, wie sie mit ihren Angehörigen in Kontakt treten möchten – was für sie sehr frustrierend sein kann.
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LEBENSGESCHICHTEN
LEBENSGESCHICHTEN
sind kurze Zusammenfassungen des Lebens einer Person. Sie beinhalten wichtige Ereignisse, Menschen und Eigenschaften, die die Person geprägt haben. Lebensgeschichten können Betreuern und Besuchern helfen, eine Verbindung zu der Person aufzubauen, mit der sie interagieren.
ERINNERUNGSARBEIT
ERINNERUNGSARBEIT
ist ein Teil der “Kognitive Therapien” und soll dazu beitragen, die geistigen Fähigkeiten von Demenzerkrankten zu erhalten oder zu verbessern. Der Erkrankte wird an schöne Ereignisse erinnert und kann diese mit seiner Familie oder dem Pflegepersonal teilen, um eine Verbindung zu ihnen aufzubauen und sich mit ihnen auszutauschen.
ERINNERUNGSFILME
ERINNERUNGSFILME
können eine wertvolle Ressource für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen sein. Sie können dazu beitragen, Mitgefühl und Respekt zu wecken, Themen für Gespräche zu schaffen und das Verständnis für die Kultur und die Geschichte der Einzelpersonen zu fördern.
WARUM LEBENSGESCHICHTEN TEILEN? Lebensgeschichten liefern nicht nur einen klaren Einblick in die Person, sondern ermöglichen auch:
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Personalisierung der Bewohner.
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Wecken von Mitgefühl und Respekt.
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Bereitstellung von Gesprächsthemen.
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Betonung einer personenzentrierten Pflege.
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Förderung des Verständnisses für die Kultur und Geschichte der Einzelpersonen.
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Entwicklung von Verständnis und geeigneten Interventionen bei herausforderndem Verhalten.
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Individualisierung von Aktivitätsprogrammen.

INTERESSANT:
Die Wirkung der eigenen Stimme, Gestik und das Sehen des eigenen Gesichts beim Erzählen sollte nicht unterschätzt werden:
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Zum einen können dadurch kognitive Fähigkeiten erneut stimuliert werden.
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Zum anderen wird die Verifizierung des Inhalts für Betroffene greifbarer und verständlicher.
Der Prozess der Entwicklung einer Lebensgeschichte kann eine sinnvolle Aktivität für Menschen in den frühen Stadien der Demenz sein.
Für Personen in den mittleren oder späteren Stadien ist die Unterstützung von Familienangehörigen oder engen Freunden erforderlich, damit das Projekt erfolgreich umgesetzt werden kann.
Zusammen halten wir
Ihre Erinnerungen fest
Erinnerungen als Film zu bewahren ist eine direktere und authentischere Möglichkeit, sie festzuhalten – deutlich stärker als Fotos oder Schriftstücke.
Eine Filmaufnahme zeigt nicht nur Ihr Aussehen, sondern auch Ihre individuelle Art, Gestik und Stimme. Dadurch wird Ihre Geschichte lebendiger und persönlicher.
In einem Gespräch haben Betroffene viel Zeit, um über ihre Erinnerungen zu sprechen. Sie können frei erzählen, spontan abschweifen und Anekdoten teilen. So entsteht eine lebendige und persönliche Lebensgeschichte, die weit über das Geschriebene hinausgeht.
Ein weiterer großer Vorteil: Filmaufnahmen lassen sich leicht vervielfältigen. So können Sie Ihre Lebensgeschichte mit allen Menschen teilen, die Ihnen wichtig sind.

Vorbereitung und Dreh
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Das Video wird von einem sehr professionelle und erfahrenen Team produziert.
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Vorgespräch: Wir machen einen Vorabtermin, um sich kennenzulernen und die Fragen über den Dreh und die Erwartungen zu beantworten.
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Das Interview kann wahlweise durch uns oder einen Familien Angehörigen geführt werden.
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Die Technik wird auf das Minimum reduziert.
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Der Schnitt ist minimalistisch gehalten. Es besteht aber die Möglichkeit, externe Elemente wie Bilder, Ton-und Filmausschnitte aus dem Familienarchiv in den Schnitt einzufügen.
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Das Endprodukt wird in HD über USB-Stick oder Download per Link zur Verfügung gestellt.
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Ein Interview dauert in der Regel rund 4. Stunden inkl. Auf- und Abbau.
„In diesen Trailern erzählen Menschen von ihren Beweggründen und von den Erfahrungen, die sie vor, während und nach dem Dreh gemeinsam mit ihrem Verwandten gemacht haben.“

Über uns

Hervé Dieu
Founder
Langjährige Erfahrung als Regisseur und Kameramann im Bereich Kino- Fernsehproduktion, Dokumentation und Video Schnitt.

Tjorven Steinmeyer
Öffentlichkeitsarbeit
Studierte Kultur-und Medien Managerin mit langjähriger PR-Erfahrung im gemeinnützigen Sektor.
Kunden Erfahrungen

“Mein Opa fand es ganz cool, dass wir uns für seine Geschichte interessiert haben.”

“Das sind so geniale Erinnerungen, die man in der Form einfach nicht besser kriegen kann.”

“Wir haben das Video gemacht und das ist gut so!”

“Durch ein Interview wird alles flüssiger. Es gibt eine Grundlage die für dich bestimmt ist. Ich kann jeder empfehlen, dieses Video zu machen!”

“Mein Opa hatte dreizehn Geschwister und meine Oma drei. Und da habe ich sehr viel über meine Verwandtschaft erfahren.”

“Bei meinem Onkel und meiner Tante haben wir uns in der ersten Session so viel unterhalten haben, dass wir uns entschieden haben, uns ein zweites Mal zu treffen“
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